7. Juli 2026 | Impuls von Gholamreza Sadeghinejad

Impulsbeitrag „Zur Situation im Iran"
 Punkt 7 - 30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt
7. Juli 2026, 19:00 Uhr, Kirche St. Anna, Augsburg
Gholamreza Sadeghinejad, Referent der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

„Vielen Dank, dass Sie heute Abend für den Iran beten. Das bedeutet mir persönlich sehr viel. Ich komme selbst aus dem Iran. Der Iran ist für mich nicht einfach ein Land auf der Landkarte. Dort leben meine Familie, meine Freunde und viele Menschen, die ich liebe. Deshalb fällt es mir nie leicht, über den Iran zu sprechen. Gleichzeitig bin ich dankbar, dass wir heute gemeinsam für dieses Land beten.“

Der Iran ist mehr als seine Regierung
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Viele Menschen kennen den Iran nur aus den Nachrichten: Atomprogramm, Konflikte, Judenhass, Mullah-Regime. Aber der Iran besteht aus über 90 Millionen Menschen. Es sind Familien. Junge Menschen. Kinder. Künstler. Studenten. „Bitte unterscheiden Sie immer zwischen dem iranischen Volk und der politischen Führung. Das sind zwei verschiedene Dinge.“

Die Situation der jungen Generation
Bewegung „Frau – Leben – Freiheit“ 
Zum Beispiel:
Viele junge Menschen wünschen sich Freiheit. Viele haben keine Hoffnung mehr auf Veränderung durch das politische System. Viele gut ausgebildete Menschen verlassen das Land. Frauen kämpfen seit Jahren mutig für ihre Rechte. Tausende wurden verhaftet. Viele Familien leben in Angst. 
„Wenn ich heute mit jungen Menschen im Iran telefoniere, höre ich selten Hass. Viel häufiger höre ich Müdigkeit. Sie wünschen sich einfach ein normales Leben.“

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage 
•    Inflation. 
•    Arbeitslosigkeit. 
•    Perspektivlosigkeit. 
•    Viele Familien können ihren Alltag kaum finanzieren. 
„Wenn Menschen jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen, bleibt oft kaum Kraft zum Hoffen.“

Die Christen im Iran
„Als ehemaliger Christ aus dem Iran weiß ich aus eigener Erfahrung, was Verfolgung bedeutet.“
Dann:
•    Hauskirchen wachsen. 
•    Viele Menschen suchen Jesus. 
•    Viele treffen sich heimlich. 
•    Manche sitzen im Gefängnis. 
•    Trotzdem wächst der Glaube. 
Das ist eine Hoffnungsperspektive.

Übergang zum Gebet
Zum Beispiel:
„Wenn wir heute für den Iran beten, dann beten wir nicht nur gegen Unterdrückung.
Wir beten für Menschen. Frei sorechen….

1.    Für die Menschen im Iran, dass sie Hoffnung, Frieden und Freiheit erfahren. 
2.    Für die Verantwortlichen, dass Gewalt, Unterdrückung und Hass überwunden werden und weise Entscheidungen getroffen werden. 
3.    Für die Christen und alle, die ihren Glauben oder ihre Überzeugung nicht frei leben können, dass Gott sie stärkt, schützt und ihnen Mut schenkt.
Und und Und.