punkt7 – Augsburg betet für den Frieden

30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt

Angesichts weltweiter Krisen und Meldungen über Mord, Terror und Vertreibung ruft die Veranstaltungsreihe „punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ dazu auf, Menschen in Not solidarisch zur Seite zu stehen.

Am siebten jeden Monats, abends um sieben Uhr, lädt punkt7 ein zu 30 Minuten Information, Reflexion, Stille und Hinwendung zu Gott. Die ökumenischen Andachten in der Friedensstadt Augsburg finden abwechselnd in St. Anna und St. Moritz statt. Die Initiative wird getragen von den beiden Kirchengemeinden St. Anna und St. Moritz, sowie der evangelischen und katholischen Citykirchenarbeit und der Fokolar-Bewegung e.V.

 

Termine

Das Leid unserer Mitmenschen aus so vielen Kriegs- und Krisengebieten berührt uns schmerzhaft. Ende Februar jährte sich der Krieg in der Ukraine nun zum 4. Mal. Ein Ende scheint nicht in Sicht. 
Mit Anna Yevtushevska möchten wir an diesem Abend auf ihr Land und seine Menschen schauen, gemeinsam beten und neu nach Hoffnung suchen.
 

 

Vorschau

7. Mai 2026, 19:00 Uhr | St. Anna, Im Annahof 2, 86150 Augsburg

7. Juni 2026, 19:00 Uhr | Moritzkirche, Moritzplatz 5, 86150 Augsburg

7. Juli 2026, 19:00 Uhr | St. Anna

7. August 2026, 19:00 Uhr | Multireligiöses Friedensgebet auf dem Rathausplatz

7. September 2026, 19:00 Uhr | St. Anna

7. Oktober 2026, 19:00 Uhr | Moritzkirche

 

Themen zuletzt (mehr unter Rückblick)

So lautet das diesjährige Motto des Weltgebetstag und wendet sich der Situation der Frauen und Mädchen in Nigeria zu. punkt 7 nimmt dies zum Anlass, um auf diese Situation aufmerksam zu machen. Frauen und Mädchen in Nigeria sind vielfach durch häusliche Gewalt, durch mangelnde Gleichberechtigung und durch wirtschaftliche Not belastet. Waltraud Frapscha vom punkt7- Team versucht, einen kurzen Einblick in die Probleme des westafrikanischen Landes zu geben.
Nachtrag: Frau Frapscha hat uns ihren Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Seit 1998 haben die Regierungen von Hugo Chávez und Nicolás Maduro Venezuela von einer Demokratie zu einem sozialistischen autoritär regierten Staat geführt. In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar griff die US-Regierung unter Präsident Donald Trump militärisch ein und nahm Nicolás Maduro fest.
Weltweit sind die Reaktionen gespalten: Während einige dies als Verletzung der staatlichen Souveränität sehen, empfinden andere den Sturz Maduros als Befreiung nach jahrelangem Leid. Doch bleibt die Frage: Entsteht daraus neue Hoffnung auf Demokratie – oder wachsen Angst und Unsicherheit?
Emma Mannocchi, Italienerin, deren Verwandtschaft nach dem 2. Weltkrieg teilweisen nach Venezuela ausgewandert ist, gibt einen Einblick in die aktuelle Situation des Landes.
Nachtrag: Emma Mannocchi hat uns ihren Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Im ersten Friedensgebet 2026 blicken wir im Rahmen der Sternsingeraktion in diesem Jahr nach Bangladesch. 
Ausbeuterische Kinderarbeit verletzt Kinderrechte und ist international verboten. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. Weltweit arbeiten Millionen Kinder, auch unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. 
Sabine Slawik von punkt7 beleuchtet die Problematik und stellt die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) vor, die mit der diesjährigen Sternsingeraktion unterstützt wird.
Nachtrag: Sabine Slawik hat uns ihren Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Die Situation im Sudan und die Arbeit der „Emergency Response Rooms“ wird im Mittelpunkt des Friedensgebets im Dezember stehen. 
Seit April 2023 tobt im Sudan ein Krieg verfeindeter Bürgerkriegsparteien. Der Konflikt hat eine der größten humanitären Krisen und Vertreibungen weltweit ausgelöst. Bis Juni 2024 wurden insgesamt 10 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben: 7,7 Millionen sind innerhalb des Sudans auf der Flucht, mehr als 2 Millionen Menschen sind außer Landes geflohen.
Die Emergency Response Rooms bieten Schutzräume und Anlaufstellen, wo vom Krieg betroffene Zivilisten erste Hilfe erhalten und etwas zu essen, wo sie ihre Kinder unterbringen und ihre Telefone aufladen können. Diese Räume sind in dieser Form einzigartig, sie wurden jetzt mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
Nachtrag: Herr Hegner hat uns seinen Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Mit vielen Menschen sehnen wir uns nach Frieden. Als Gottes Geschöpfe sind wir zum Frieden fähig. Und doch scheinen wir in der Kriegslogik gefangen zu sein. Am 7. November trifft sich die ökumenische Initiative punkt7 gemeinsam mit der katholischen Friedensbewegung Pax Christi im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade zum Gebet. Wir möchten unsere Sorgen, unsere Anliegen, die vielen Konflikte in unserer Welt und unsere Sehnsucht nach Frieden gemeinsam vor Gott bringen.