Rückblick

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7. Oktober 2014 | Irak

Wie groß die Bereitschaft zum solidarischen Mitleiden und Mittragen der Anliegen im Irak war, zeigte sich am 7. Oktober um 19 Uhr in der evangelischen Kirche St. Anna, wo sich über 120 Gottesdienstbesucher zum gemeinsamen Gebet und zur Meditation einfanden. Informiert und tief berührt durch die Zeugnisse einer jesidischen Familie, sowie einer chaldäischen Irakerin, fanden die Anliegen einen zentralen meditativen Ort im Fürbittengebet. Getragen vom Geist des Friedens und der Hoffnung entzündeten die Besucher zahlreiche Kerzen als Symbole des Lichts in der Dunkelheit und stellten sie im Altarraum auf. Ein bewegender Moment, in dem sich „Himmel und Erde“ berühren, wie es ein gemeinsames Lied zum Ausdruck brachte.

7. November 2014 | Ebola
Ebola bedroht das Leben unzähliger Menschen und das friedliche Miteinander ganzer Gesellschaften.  Der Friedberger Medizinstudent Simon Scheiblhuber berichtete am Freitag, den 7. November um 19 Uhr in der Moritzkirche über seine Erfahrungen mit Ebola. Zusammen mit Kollegen hat er in Makeni (Sierra Leone) eine Isolationsstation gegen Ebola aufgebaut.

7. Dezember 2014 | Syrien
Die Menschen in Syrien leiden unter Krieg, Terror, Flucht und Verfolgung. Viele von ihnen haben alles verloren und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die Angst ist groß. Es berichtete eine junge Frau aus Syrien, die heute als Sozialarbeiterin in Bayern arbeitet, über die Situation in ihrem Heimatland.
 

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7. Januar 2015 | Menschen auf der Flucht
Unabhängig von ihrer Herkunft bewegen uns die Schicksale von Menschen auf der Flucht, ihre Strapazen, ihre Suche nach Erstaufnahme, medizinischer Versorgung, Bleibe und Sicherheit. Es berichtete Matthias Schopf-Emrich über die Situation von Flüchtlingen. Schopf-Emrich arbeitet bei der Asyl- und Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Augsburg und dem Verein "Tür an Tür".

7. Februar 2015 | Boko Haram
Der Name Boko Haram löst Angst und Schrecken aus. Die islamistische Terrorgruppe versucht, im Nordosten Nigerias einen islamischen Gottesstaat zu errichten, in dem eine radikale Auslegung der islamischen Rechtsprechung gelten soll. Dabei gehen sie äußerst brutal vor. Bei einem Angriff auf die Stadt Baga wurden Hunderte von Menschen getötet. Inzwischen versuchen die selbst ernannten Gotteskrieger auch, Gebiete im Nachbarland Kamerun zu erobern. Pater Vitalis Emesi von der katholischen afrikanischen Gemeinde kommt aus dem Osten Nigerias und berichtete von der Situation in seinem Heimatland und davon, was der Terror von Boko Haram für die Menschen dort bedeutet.

7. März 2015 | Ukraine
In der Ostukraine sollen nun die Waffen schweigen. Ob das Kriegsgebiet tatsächlich längerfristig zur Ruhe kommt, ist aber offen. Das Misstrauen auf beiden Seiten ist extrem groß. Nach UN-Angaben starben über 6000 Menschen im Ukraine-Konflikt und unzählige leiden an den Folgen dieses Kriegs. Gabirella Sztojka war 10 Jahr alt, als die Sowjetunion zerfiel. Sie berichtete von der augenblicklichen Situation in der Ukraine, wo ihre Eltern leben.

7. April 2015 | Gaza
Seit einem halben Jahr herrscht Waffenruhe im Gazastreifen, doch von Frieden kann noch lange keine Rede sein. An Wiederaufbau ist nicht zu denken. Die Menschen leben in Trümmern und Schutt, unzählige haben ihr Zuhause verloren, viele Menschen sind gestorben. Über die aktuelle Situation der Menschen im Gazastreifen berichtete Christian Artner-Schedler von pax christi.

7. Mai 2015 | Verfolgte Christen
Rund 100 Millionen Christen werden derzeit in über 50 Ländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt. Damit sind Christen die weltweit größte verfolgte Religionsgemeinschaft. Auf dem Papier wird die Religionsfreiheit in nahezu allen Staaten der Erde entsprechend den internationalen Vorgaben geschützt. Doch in vielen Ländern leiden Christen unter Missachtung dieser und weiterer grundlegenden Menschenrechte. Erst jüngst gab es Meldungen, dass Christen von Flüchtlingsbooten ins Meer gestoßen wurden. Ado Greve von open doors berichtete über die aktuelle Situation der Christen in der Welt.

7. Juni 2015 | Nepal
Vor gut einem Monat hat ein Erdbeben in Nepal ganze Städte zerstört und tausende Menschen getötet. Die Angst im Land ist groß, denn schwere Nachbeben ließen die Menschen nicht zur Ruhe kommen. Viele flüchteten zu Verwandten, Ortschaften sind wie ausgestorben. Besonders schlimm ist die Situation auf dem Land. Der Wiederaufbau wird Jahre dauern. Große Sorgen machen sich die Menschen wegen des anstehenden Monsuns. Dieser bestimmt in der Zeit von Juni bis September das Wetter des Landes. Die anhaltenden Regenfälle könnten zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen.
Christian Wagner, Team Leader eines von der EU finanzierten Projektes in Nepal, war wochenlang vor Ort, um Maurer und andere Baufachleute zu schulen. Erst nach dem großen Erdbeben wurde er ausgeflogen. Wagner berichtete über die aktuelle Situation in Nepal.

7. Juli 2015 | Burundi
Die Lage in Burundi ist unübersichtlich und angespannt. Es kommt fast täglich sowohl zu offenen als auch zu verdeckten Auseinadersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, bei denen Schusswaffen und Handgranaten eingesetzt werden. Mehr als 35.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen bereits aus dem Land geflohen. Der internationale Flughafen von Bujumbura ist geöffnet, allerdings haben die Fluglinien ihren Flugplan geändert und einige den Flugbetrieb reduziert.
Dr. Giscard Akizimana stammt aus Burundi. Er ist Priester und lebt in Eichstätt. Der promovierte Theologe unterrichtet am Lehrstuhl für Altes Testament. Er wird aus seiner Heimat und über die aktuelle Situation vor Ort berichten.

7. August 2015 | Hohes Friedensfest
Juden, Christen, Muslime, Aleviten, Buddhisten in Augsburg: Gemeinsam ist uns der Wunsch nach Frieden. Wir teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion; in der Gewalt keine Chance hat; in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung wollen wir gemeinsam Ausdruck verleihen, jeder nach seiner Tradition und in seiner Sprache.
Aus Anlass des Augsburger Friedensfestes fand das monatliche Friedensgebet punkt7 in anderer Form und an anderem Ort statt: Gemeinsam mit dem punkt7-Team hat der der Runde Tisch der Religionen am Vorabend des 8. August zu einem multireligiösen Friedensgebet auf dem Rathausplatz eingeladen.

7. September 2015 | Hilfsspirale statt Hassspirale
Tag für Tag hält uns das Flüchtlingsdrama in Europa in Atem. Längst ahnen wir: Es handelt sich um eine neue Völkerwanderung von gigantischem Ausmaß. Wer sich dagegen stemmt mit Stacheldraht und Molotow-Cocktails, kann nur scheitern – und Unmenschlichkeit herbeiführen. Die kritische Lage erfordert stattdessen kühlen Kopf und beherztes Handeln, um Menschen auf der Flucht menschlich zu begegnen.
Der Journalist und Theologe Alois Knoller, Redakteur bei der Augsburger Allgemeinen, zeichnete die Entwicklungen der vergangenen Monate anhand der deutschen Berichterstattung nach – sowohl die vielen Helfer-Initiativen aus dem hellen Deutschland als auch die hässlichen Ausbrüche von Gewalt und Hass aus dem dunklen Deutschland. Und fragte auch, wie hier christliche Perspektiven aussehen können.

7. Oktober 2015: Europa und die Flüchtlinge
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Flüchtlingsströme nach Europa kommen. Viele Menschen reagieren auf die Not und das Leid der Menschen aus dem mittleren Osten und aus Afrika mit Großzügigkeit  |nd Hilfsbereitschaft. Gleichzeitig werden Fragen und Ängste immer lauter: Wie viele Menschen können wir noch aufnehmen? Sind wir stark genug, alle Aufgaben zu schultern? Wie wird unser Land in einigen Jahren aussehen? Schaffen wir es, die Menschen, die kommen, langfristig zu integrieren? Zur Hilfsbereitschaft gesellen sich Sorgen und Ängste.
Walter Kriechbaum vom CVJM München berichtete von seiner Arbeit in der Ökumenischen Initiative „Miteinander für Europa“, die sich für die Überwindung alter Vorurteile einsetzt und für die Begegnung von Völkern.

7. November 2015 | Afghanistan
Immer häufiger hört man, dass die Bundesregierung den Abschiebestopp nach Afghanistan aufheben will. Gleichzeitig sorgt sie sich um die Sicherheitslage dort. Neun Monate nach dem Abzug westlicher Kampftruppen erlebt das Land einen Exodus, der alle Gesellschaftsschichten umfasst. Vor allem die Jungen sehen keine Perspektive mehr, deshalb verlassen sie ihre Heimat.
Eine von ihnen hat über die aktuelle Situation der Menschen in Afghanistan sprechen. Sie möchte ihren Namen nicht nennen. Sie ist eine junge Frau aus Mazare Sharif. Dort hat sie als Dolmetscherin bei der Polizei gearbeitet, Jura und Politik studiert. Als die deutschen Truppen gegangen sind, haben sie sie mit nach Deutschland genommen. Es wäre zu gefährlich für sie gewesen, in Afghanistan zu bleiben. Mittlerweile lebt sie seit eineinhalb Jahren in Augsburg.

7. Dezember 2015 | Unser Klima
Die Regierenden der Welt treffen sich in diesen Tagen zur 21. UN-Klimakonferenz in Paris. Nach Meinung der meisten Experten ist dieses Treffen die letzte Gelegenheit für verbindliche Vereinbarungen, um den Klimawandel zu begrenzen. Endet auch diese Konferenz ohne konkrete Ergebnisse, so reicht die Zeit nicht aus, um die Erderwärmung unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu halten. Extreme Wetterereignisse würden dann noch viel häufiger auftreten als in den letzten Jahren. In vielen Teilen der Welt würden die Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Die weltweiten Flüchtlingsströme nähmen Dimensionen an, die wir uns heute kaum vorstellen können.
Christoph Wessel, Umweltbeauftragter für die Diözese Augsburg, hat anlässlich der Weltklimakonferenz über das Thema Klimawandel als Herausforderung für den globalen Frieden gesprochen. Außerdem zeigte er auf, was jeder und jede von uns zum Klimaschutz ganz koniret beitragen kann.
 

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7. Januar 2016 | Weltfriedenstag
(Clemens Behr, Chefredakteur „Neue Stadt“)

7. Februar 2016 | Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Unter den vielen Menschen, die derzeit ihre Heimat verlassen und in Deutschland Schutz suchen, gibt es eine erhebliche Anzahl von jungen Geflüchteten unter 18 Jahren, die ohne ihre Eltern nach Augsburg gekommen sind. Diese Jugendlichen genießen, genauso, wie alle anderen Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland leben, einen besonderen Schutz. Woher kommen sie? Warum kommen sie? Welche Situation finden sie hier vor? Welche Probleme müssen sie bewältigen?
Anke Abel berichtete von ihrer Arbeit als Erzieherin in einer vollstationären Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

7. März 2016 | Syrien
Nach fünfeinhalb Jahren Krieg sind sieben Millionen Syrer aus ihrem Land geflohen und ca. vier Millionen Menschen haben versucht, innerhalb Syriens Zuflucht vor Gewalt, Terror und Tod zu finden. Die Menschen, die in Syrien geblieben sind, haben alles verloren: ihre Arbeit, ihr Zuhause, viele Angehörige, die getötet wurden. Es gibt viele kranke und verletzte Menschen. Loujayna Thome stammt aus Syrien und ihre Familie lebt immer noch dort. Die junge Sozial-Pädagogin lebt seit einiger Zeit in Augsburg und arbeitet mit geflüchteten Menschen. Sie berichtete über die aktuelle Situation in ihrem Heimatland.

7. Mai 2016 | Nie wieder Krieg
(Dieter Ruby und Dr. Michael Bernheim)

7. Juni 2016 | Waffenhandel
Hubschrauber für Saudi-Arabien, Gewehre und Pistolen für den Oman: Die Rüstungsindustrie hat neue Millionengeschäfte abgeschlossen. Genehmigt hat sie die Bundesregierung. Deutschland ist der größte Rüstungsexporteur Europas. Zum Thema "Waffenhandel" sprach Christian Artner-Schedler von pax christi.

7. Juli 2016 | Armut in Augsburg
Armut in Augsburg hat viele Gesichter. Oft sind sie jung. Manche Kinder kommen morgens hungrig in die Kita, andere haben im Winter keine warme Jacke. Die Armut ist ihnen anzumerken. Bei anderen scheint alles in Ordnung zu sein. Doch irgendwann fällt auf, dass das Kind bei jedem Ausflug krank gemeldet ist. Es ist kein Geld da, um dieses Extra zu finanzieren. Wie Armut in Augsburg aussieht, wer davon betroffen ist und warum, darüber sprach Lisa Hagins vom Diakonischen Werk Augsburg

7. August 2016 | Multireligiöses Friedensgebet
Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Buddhisten, Jesiden in Augsburg: Gemeinsam ist ihnen allen der Wunsch nach Frieden. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion, in der Gewalt keine Chance hat, in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen, sich gegenseitig respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung wollen die Religionsvertreter und -vertreterinnen gemeinsam Ausdruck verleihen, jeder nach seiner Tradition und in seiner Sprache.
Gemeinsam mit dem Runden Tisch der Religionen veranstaltete punkt7 ein multireligiöses Friedensgebet am Vorabend des 8. August um
19 Uhr auf dem Rathausplatz.

7. September 2016 | Handys für Europa - Ausbeutung in Afrika
Weltweit steigt die Nachfrage nach elektronischen Konsumgütern wie Handys. Den Preis für diesen Fortschritt zahlen vor allem Mensch und Natur in Afrika.
"Handys für Europa - Ausbeutung in Afrika" - zu diesem Thema referierte der Augsburger Michael Bernheim. Als Mitarbeiter eines multinationalen Versicherungskonzerns beschäftigt er sich unter anderem mit der Einhaltung von ethischen Grundsätzen bei der Produktion und dem Verkauf von Konsumgütern.

7. Oktober 2016 | Situation der Erdbebenopfer in Italien
Ende August gingen die Bilder vom verheerenden Erdbeben in Mittelitalien um die Welt, bei dem fast 300 Menschen ums Leben kamen.
Mehrere Tausend sind seither obdachlos und kämpfen ums Überleben. In die Trauer mischte sich bald auch Wut über betrügerische Baufirmen, die aus Profitgier mehr Sand als Zement verbaut haben sollen, was den Einsturz zahlreicher Bauten begünstigte.
Über die Situation der Menschen in der verschütteten Region berichtete Emma Maria Mannocchi, Tierärztin aus der betroffenen italienischen Region Marche. Sie lebt in Augsburg und hat direkte Informationen durch ihre Familie, Freunden und Verwandten.

7. November 2016 | Hilfe für Syrien - vor Ort und in Augsburg
Tagtäglich gehen Bilder vom Bürgerkrieg in Syrien um die Welt. Wie immer leiden die Kinder besonders: Viele haben Gewalt erlebt, Familienangehörige verloren, ihr Zuhause wurde zerstört.
"Kindernot in Kriegszeiten - Hilfe für Syrien" war Thema. Referentin ist Antje Schupp, Mitarbeiterin von SOS-Kinderdorf Augsburg. Sie berichtete über die Aktivitäten der SOS-Kinderdörfer in Syrien und informierte über das Betreute Jugendwohnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, das das SOS-Kinderdorf Augsburg an zwei Standorten anbietet.

7. Dezember 2016 | Bitter-süsse Schokolade
Der Schokoladenkonsum ist in der Vor-Weihnachtszeit besonders hoch. Doch wie läuft das Geschäft mit der Schokolade? Wer sind die größten Profiteure?
Referentin war Sylvia Hank, Bildungsreferentin bei der "Werkstatt solidarische Welt e.V.", Trägerverein des Weltladens Augsburg. Sie berichtete über die schwierige Situation der Kakaobauern, die Missstände bei den Arbeitsbedingungen des Kakaoanbaus und die Ausbeutung durch Kinderarbeit.
 

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7. Januar 2017 | Ein Jahr wegweisender Entscheidungen für Deutschland und Europa
Ein friedliches neues Jahr wünscht man sich. Zugleich nehmen Sorgen und Ängste um die Wahrung des inneren und äußeren Friedens in Deutschland und Europa zu. Spaltungs- und Polarisierungstendenzen sind deutlich erkennbar. Die Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus und auch in einigen anderen europäischen Ländern stehen Wahlen an.
Dieter Ruby und Michael Bernheim vom punkt7-Team haben einen Blick auf die Perspektiven für das neue Jahr geworfen. Wohin geht der Weg? Besinnung auf gemeinsame Stärken oder Rückfall in populistischen Nationalismus und Ausgrenzung?

7. Februar 2017 | Friedensarbeit im militarisierten Südsudan
Der Südsudan ist ein von Krieg und Auseinandersetzungen schwer gebeuteltes Land. Punkt7 machte auf die Situation vor Ort aufmerksam und berichtete über ein mutmachendes Projekt.
Zum Thema "Friedensarbeit im militarisierten Süd Sudan" war Bruder Hans Eigner, Comboni-Missionar und von Beruf Bauingenieur, als Referent eingeladen. Er ist seit 1984 mit Unterbrechungen in Ostafrika tätig und war in den vergangenen drei Jahren im Südsudan. Er wird über die politische und menschliche Situation sprechen und über den Aufbau des "Guter Hirte Friedenszentrums " berichten, für das er zuletzt verantwortlich war.

7. März 2017 | Venezuela - Hunger, Armut und Gewalt
Venezuela, der südamerikanische Staat an der Karibikküste, befindet sich seit Monaten in einer schweren Krise. Fehlende Grundnahrungsmittel und mangelnde medizinische Versorgung führen zu lebensbedrohlichen Situationen für die Bevölkerung. Die Gewalt eskaliert. Die politische und wirtschaftliche Lage ist bedrohlich.
Gäste aus Venezuela und der Kaufbeurer Flüchtlingsseelsorger Pfarrer Michael Schrode, der jahrelang im Land als Priester tätig war, berichteten bei punkt7 über die prekäre Lage .

7. April 2017 | Notsituation in Ostafrika
Durch die anhaltende Dürre in Ostafrika sind Millionen Menschen von einer schweren Hungerkatastrophe bedroht. Wolfgang Groß, der Geschäftsführer der Hilfsorganisation Humedica berichtete über die Situation in Ostafrika und die konkrete Hilfe, die Humedica leistet.

7. Mai 2017 | Mexiko
Mexiko - ein Land, das seit mehreren Jahren unter Korruption, Drogenhandeln, gewaltsamem Verschwindenlassen und jährlich Tausenden von Vertriebenen leidet. Diana Inés Diaz ist Architektin und hat in Mexiko an mehreren Projekten zur Erhaltung der Lebensräume und Lebensbedingungen der Indianerbevölkerung mitgearbeitet. Seit einiger Zeit lebt sie in Augsburg.

7. Juni 2017 | Wasser, Grundlage des Lebens
In vielen Regionen der Erde haben die Menschen keinen Zugang zu gesundem Wasser. Das Kinderhilfswerk terre des hommes bemüht sich mit seinen Projekten in Lateinamerika, Afrika und Asien, Kinder und ihre Familien im schonenden Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser aufzuklären und zu schulen.
Darüber sprach Renate Pfeuffer, die sich bei terre des hommes engagiert

7. Juli 2017 | Humanitäre Krise in Jemen
Unsere Aufmerksamkeit und Gebetsanliegen am 07. Juli 2017 galten dem Jemen. Die Situation dort ist nach dem langjährigen  Krieg, so wie durch Dürre und Hungerkatastrophen  besonders dramatisch. Betroffen sind auch hier vor allem die Kinder; laut Unicef stirbt in Jemen alle zehn Minuten ein Kind an Mangelernährung oder eine Krankheit, die leicht zu behandeln wäre.
Unsere Referentin war Annemie Immerz. Sie war lange Jahre Amnesty International Sprecherin für Schwaben. Sie kennt sich in der Menschenrechtsproblematik bestens aus und hat einige Jahre in Jemen gelebt. Sie berichtete über die Hintergründe der Situation und die Lage der Menschen dort.

7. August 2017 | Friedensfest - Multireligiöses Friedensfest
Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Buddhisten, Jesiden in Augsburg: Gemeinsam ist der Wunsch nach Frieden. Alle teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat und in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen, sich gegenseitig respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung soll gemeinsam Ausdruck verliehen werden - jede und jeder in seiner Tradition und Sprache. Das Friedensgebet fand statt am Vorabend des Augsburger Hohen Friedensfest auf dem Augsburger Rathausplatz.

7. September 2017 | Eine Frage der Menschlichkeit. Flüchtlinge im Libanon: Ein fragiles Gleichgewicht gerät ins Wanken
Erst elf Jahre ist es her, da fielen im Libanon noch Bomben. Das kleine Land kämpft gegen Korruption und wirtschaftliche Not und hat in den letzten Jahren mehr als zwei Millionen Flüchtlinge vor allem aus Syrien aufgenommen – bei einer Einwohnerzahl von vier Millionen.
Hilfe sei keine Frage des Mitleids, sondern der Menschlichkeit, sagen Politiker, Religionsführer und die Menschen, die anpacken. Große Sorgen macht allen die Anziehungskraft Europas auf die Geflüchteten.
Andrea Fleming, freie Journalistin in München, berichtete von Hoffnungszeichen in einem Land, in dem viel Hoffnung zerstört wurde.

7. Oktober 2017 | Naturkatastrophen in der Karibik und in Mexiko
Naturkatastrophen verursachen oft großes Leid für die Bevölkerung, so wie zuletzt die Hurrikans in der Karibik oder das Erdbeben in Mexiko.
Punkt7 nimmt die betroffenen Menschen in den Blick und setzt sich dafür ein, sie nicht zu vergessen. Wie ist die aktuelle Situation? Wie wird Hilfe geleistet? Was kommt wirklich vor Ort an? Und was sind die Ursachen der Naturkatastrophen?

7. November 2017 | Die wahrzunehmende Verrohung unserer Gesellschaft
Immer wieder können wir in Zeitungsartikeln oder durch Erfahrungen von Polizisten, Sanitätern, Feuerwehrleuten lesen oder hören, dass der Umgang mit Angehörigen dieser Berufsgruppen in unserer Gesellschaft destruktiver und aggressiver wird. Oft führt das dazu, dass sie erheblich in der Ausübung ihrer Tätigkeit behindert werden und sogar Opfer aggressiver Handlungen werden.
Über dieses Thema sprach Manfred Witty, Polizeihauptkommissar, tätig in der Polizeiinspektion Bobingen.

7. Dezember 2017 | Nordkorea
Fast täglich können wir den Medien entnehmen, welches Konfliktpotenzial von Nordkorea ausgeht. Seltener lesen wir von den Auswirkungen für die Nordkoreanerinnen und Nordkoreaner, deren Versorgung mit Lebensmittel und Medikamenten äußerst dürftig ist. Darüber sprach Abt Notker Wolf aus St. Ottilien, der Kontakte nach Korea über seine früheren Tätigkeiten als Erzabt von St. Ottilien und Abtprimas der Benediktiner hat.
 

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7. Januar 2018 | Rückblick auf Punkt 7 im Jahr 2017
(Adela Ruby-Sanchez, Fini Prinz und Christine Klaus von punkt7)

7. Februar 2018 | Menschen ohne Heimat: Das schlimme Schicksal der Rohingya
Die Bevölkerungsgruppe der Rohingya ist eine islamische, in Myanmar ansässige Minderheit ohne Rechte. Von den Vereinten Nationen werden sie als die „am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ eingestuft. In ihrer Not fliehen sie nach Bangladesch. Dort sind sie zwar nicht mehr in unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben; eine Zukunft ist aber auch dort für sie, zumindest momentan, auch nicht erkennbar.
Über dieses Thema sprach Andrea Kümpfbeck, Leiterin des Ressorts Bayern und Welt bei der Augsburger Allgemeinen.

7. März 2018 | Demokratische Republik Kongo – Situation der Menschen zwischen jahrzehntelangem Bürgerkrieg und Ausbeutung
Die Demokratische Republik Kongo in Westafrika befindet sich seit Jahren in einer Situation von Ausbeutung aufgrund des hohen Vorkommens an Rohstoffen. Seit Jahrzehnten kämpfen verschiedene Milizen gegeneinander und finanzieren den Krieg durch den Verkauf dieser Rohstoffe. Die menschenverachtende Kriegsführung und mangelnde medizinische Versorgung führen zu lebensbedrohlichen Situationen für die Bevölkerung. Die Gewalt eskaliert. Wir möchten über die Zusammenhänge nachdenken und im Gebet unsere Solidarität ausdrücken.

7. April 2018 | „Ungarn vor der Wahl“
Am 8. April wurde die ungarische Regierung neu gewählt. Am Vorabend der Wahlen ging es bei punkt7 um die aktuelle Situation in Ungarn. Die Referentin Eszter Kormanyos stammt aus Budapest und lebt seit einigen Jahren in Augsburg. Sie berichtete von den Entwicklungen der letzten Zeit, ihren persönlichen Erfahrungen und von dem, was ihr Sorge macht.

7. Mai 2018 | „Miteinander in Europa – wie geht das weiter?“
Jahrzehntelang haben wir in Europa Grenzen abgebaut, innere und äußere. Plötzlich tauchen überall Kräfte auf, die sie wieder errichten wollen. Wo soll das hinführen? Am Vorabend des Tages, an dem 1945 in Europa endlich die Waffen schwiegen, ging es bei punkt7 um die Verantwortung Europas für ein tolerantes Miteinander. Der Referent Dr. Michael Bernheim arbeitet im punkt7-Team mit. Seine Familie wurde in der Nazizeit verfolgt und vertrieben.

7. Juni 2018 | Beten für Frieden im Nahen Osten
Das Gebet im Juni griff den Nahostkonflikt zwischen Palästina und Israel auf, der in den letzten Wochen wieder besonders brutal aufflammte und viele Todesopfer forderte. Darüber sprach Barbara Emrich, Vorsitzende des Diözesanverbands Augsburg der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi. Ein Schwerpunkt ihres Engagements ist der andauernde Konflikt zwischen Israel und Palästina.

7. Juli 2018 | Gedanken im und vor dem Boot - Die Situation von Flüchtlingen auf der Überfahrt nach Europa
Punkt7 beschäftigte sich im Juli mit der bedrohlichen Lage von Flüchtlingen und Rettungshelfern auf der lebensgefährlichen Überfahrt durch das Mittelmeer nach Europa. Ein Flüchtling spricht über Fluchtsituationen und Geschehnisse bei einer Rettungsaktion.

7. August 2018 | Mulitreligiöses Friedensgebet
Im Rahmen des Festprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest fand das mulitreligiöse Friedensgebet statt mit Vertreter*innen des christlichen, jüdischen, muslimischen,  alevitischen, buddhistischen oder jesidischen Glaubens. Ihnen ist eines gemeinsam: der Wunsch nach Frieden. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat, und in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen  sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen und sich gegenseitig  respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung haben die Mitglieder des Runden Tischs der Religionen gemeinsam Ausdruck verliehen, jede*r in ihrer*seiner Tradition und Sprache. Veranstalter: Runder Tisch der Religionen und punkt7 am Dienstag, 7. August, 19.00 Uhr auf dem Augsburger Rathausplatz.

7. September 2018 | Die schwierige politische Situation in Kamerun
Punkt7 beschäftigte sich im September mit der schwierigen politischen Situation in Kamerun. Frau Dr. Alika Ludwig gab einen Einblick zur aktuellen Lage und der daraus entstandenen bedrohlichen gesellschaftlichen Situation für die Menschen vor Ort.

7. Oktober 2018 | Quo vadis Klimawandel?
Der Klimawandel stellt eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit dar. Er ist ein globales Phänomen, seine Auswirkungen sind jedoch lokal höchst unterschiedlich. Was bedeutet dies für die Anpassung daran? Was können wir im Alltag dazu beitragen eine lebenswerte Umwelt für uns alle zu erhalten?

7. November 2018 | Was dem Frieden dient - 50 Mal punkt7
Zum 50. Mal trafen sich am 7. November Menschen zu „punkt7 - 30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt“. Mit dabei waren dieses Mal Stadtdekan Helmut Haug und Stadtdekanin Susanne Kasch, die über das Thema: „Was dem Frieden dient“ sprechen wird.
Seit 2014 ruft punkt7 dazu auf, Menschen in Not solidarisch zur Seite zu stehen. Die Veranstaltung lädt ein zu Information, Reflexion, Stille und Hinwendung zu Gott. Die Themen spannen einen Bogen um die ganze Welt: Es ging um Krisenherde im Irak, Syrien oder der Ukraine, die Klimakatastrophe, Verrohung der Gesellschaft, Situation verfolgter Christen, Armut in Augsburg oder die Arbeitsbedingungen des Kakaoanbaus und die Ausbeutung durch Kinderarbeit.

7. Dezember 2018 | Der große Schmerz der Einsamkeit
punkt7 beschäftigt sich im Dezember mit der Situation von Menschen, die unter Einsamkeit und ihre Folgen schwer zu leiden haben. Dieter Ruby berichtet über seine Erfahrungen mit diesem Thema bei seiner Arbeit bei der Telefonseelsorge. Das Friedensgebet findet statt am Freitag, dem 07.Dezember um 19 Uhr in der St. Moritzkirche in Augsburg.
 

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7. Januar 2019: Georgien
(Evangelische Studentengemeinde Augsburg)

7. Februar 2019: Die Situation der Menschen in dem westafrikanischen Land Benin
Punkt 7 beschäftigte sich im Februar mit der Situation der Menschen in Benin, einem Land, das an großer Armut und immer noch an den Folgen des Kolonialismus leidet. Die Kinderkrankenschwester Waltraud Frapscha war im September vorigen Jahres dort zu Gast bei einer Freundin und ehemaligen Kollegin, die in verschiedenen Sozialhilfeprojekten mitarbeitete. Frapscha berichtete von ihren Erfahrungen und der Situation der Menschen vor Ort.

7. März 2019: Über die politische Krise in Nicaragua
Nicaragua: Vor 40 Jahren kämpfte Daniel Ortega bei den Sandinisten gegen soziale Ungerechtigkeit und staatliche Unterdrückung unter Diktator Somoza. Als Staatspräsident seines Landes geht er heute selbst mit harten Bandagen gegen Demonstranten und Oppositionelle vor. Über die politische Krise in dem zentralamerikanischen Land berichtete Clemens Behr, Chefredakteur der christlichen Zeitschrift "Neue Stadt", die im Januar einen offenen Brief an Ortega veröffentlicht hat.

7. April 2019: Über die wirtschaftliche und humanitäre Krise in Venezuela
Die Bevölkerung Venezuelas lebt in einem Ausnahmenzustand. Vorherrschende Inflation, antidemokratische Politik der Regierung, brutale Gewalt der paramilitärischen Gruppierungen sind die Ursachen für Hunger, Armut, Hoffnungslosigkeit und Wut unter den Venezolanern. Emma Mannocchi kommt aus Italien, wohnt und arbeitet seit sechs Jahren in Augsburg. Ein Teil ihrer Familie lebt in Venezuela. Am 7. April berichtete sie im Rahmen des Friedensgebetes punkt7 über die scheinbar hoffnungslose Situation der dort lebenden Menschen berichten.

7. Mai 2019: Junge Menschen auf der Flucht in Europa
Am 7. Mai fand punkt 7 im Rahmen der Europawoche statt. Lea Sedlmayr, Referentin für Europäische Jugendpolitik vom Bayerischen Jugendring in München und Brüssel wird von ihren Erfahrungen mit jungen Menschen sprechen, die in Europa auf der Flucht sind.

7. Juni 2019: Mosambik - vor und nach den Wirbelstürmen
Mosambik im Südosten Afrikas ist eines der ärmsten Länder der Welt. Im April dieses Jahres wurde das Land von schrecklichen Wirbelstürmen heimgesucht. Sie hinterließen immense Verwüstungen, hunderttausende Menschen wurden obdachlos, Überschwemmungen vernichteten das Ackerland, die sanitäre Infrastruktur und die Wasserversorgung sind zerstört, rund 600 Menschen kamen ums Leben und die Zahlen der Opfer steigen. Die Franziskanerinnen von Maria Stern haben zwei Stationen in Mosambik. Schwester M. Claudiana Huber, Franziskanerin von Maria Stern in Augsburg, Missionsprokuratorin, berichtete über die Situation vor Ort.

7. Juli 2019: Jemen: Hoffnung im Krisenland?
Der Jemen befindet sich seit Jahren in einer schweren Krise. Krieg, fehlende Grundnahrungsmittel und mangelnde medizinische Versorgung führen zu lebensbedrohlichen Situationen. Dr. Ursula Kneer, Amnesty International, ehrenamtliche Landeskoordinatorin für Jemen und die Golfstaaten, wird berichten, wie die Menschen unter dieser Situation leiden, aber auch welche Hoffnungszeichen es dort gibt.
Das ökumenische Friedensgebet punkt7 findet statt am Sonntag, den 7. Juli um 19 Uhr in der Augsburger Kirche St. Moritz /Westchorbühne.

7. August 2019 : Multireligiöses Friedensgebet
Den Vertreter*innen des christlichen, jüdischen, muslimischen, alevitischen, buddhistischen und jesi-dischen Glaubens in Augsburg ist eines gemeinsam: der Wunsch nach Frieden. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat, Menschen unterschiedlicher Religionen sich von ihrem Glauben erzählen und sich gegenseitig respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung wollen die Mitglieder des Runden Tischs der Religionen gemeinsam Ausdruck verleihen - in allen vertretenen Traditionen und Sprachen.
Das Multireligiöse Friedensgebet ist Bestandteil des Rahmenprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest und ein Kooperationsveranstaltung mit punkt7. Es fand statt am Mittwoch, den 7. August auf dem Augsburger Rathausplatz.

7. September 2019: Einsamkeit – in unserer Stadt
Der Sozialreferent der Stadt Augsburg, Dr. Stefan Kiefer, wird von Begegnungen mit Einsamkeit und Armut im Alter hier in Augsburg berichten. Dabei zeichnet er auch Ansätze auf, dem entgegenzugehen.

7. Oktober 2019: Sterben - ich will dich nicht allein lassen. Illusion oder Chance?
Gudrun Theurer spricht über Einsamkeit im Sterben, die nicht nur schwerkranke Menschen, sondern auch pflegende Angehörige betreffen kann – eine Heraus-forderung für die Gesellschaft und uns ganz persönlich.
Gudrun Theurer, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, ist Theologin. Sie lebte bis 2012 im Schwarzwald. Dort war sie als Referentin und Koordinatorin in der Hospizarbeit tätig. Seit 2012 arbeitet sie als Seelsorgerin in der Palliativbegleitung in Augsburg.

7. November 2019: 30 Jahre deutsche Einheit: Hoffnungen und Erwartungen 1989 - Enttäuschung und Ernüchterung 2019?
Referent Dieter Ruby sprach über Erfahrungen mit der Deutschen Einheit. Rubyist in Oberschlesien geboren und aufgewachsen und hat lange Jahre als Richter in Bayern und in Sachsen gelebt und gearbeitet.

7. Dezember 2019 | Antisemitismus in unserer Gesellschaft?
Referent ist Prof. Dr. Franz Sedlmeier. Er ist in Berching bei Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Seit Mai 2000 lehrt er das Fach Alttestamentliche Wissenschaft an der Universität Augsburg. Seit fast 15 Jahren bietet Sedlmeier gemeinsam mit Rabbiner em. Dr. Henry Brandt Verlesungen an. Er besucht mit Studierenden und Interessierten Synagogengottesdienste, um ihnen einen unmittelbaren Zugang zum Judentum zu erschließen.
 

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7. Januar 2020 | Ausländische Studierende in Augsburg
Die Georgierin Nino Nakhutsrishvili studiert "Medien und Kommunikation" an der Universität Augsburg. Im November 2019 erhielt sie den „Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für hervorragende Leistungen ausländischer Studentinnen und Studenten an deutschen Hochschulen“. In der Würdigung heißt es, Nino Nakhutsrishvili zeichne als einen besonderen Menschen aus, „dass sie sich für andere ihr bisher unbekannte mit vollem persönlichen Einsatz engagiert ... Sie hält am hohen Ideal der Mitmenschlichkeit fest und ist bereit, mit anderen zu fühlen und für sie zu kämpfen". Nino Nakhutsrishvili berichtetebei punkt7 über die Situation ausländischer Studierender in Augsburg.
Die musikalische Begleitung übernahm Andreas Thom. Das Friedensgebet punkt7 fand statt in Kooperation mit der Evangelischen Studierendengemeinde Augsburg (esg).

7. Februar 2020 | Haiti – zehn Jahre nach dem Jahrhundert-Erdbeben
Am 12. Januar 2010 wurde Haiti vom schwersten Erdbeben seit mehr als 200 Jahren heimgesucht. Auch heute noch, zehn Jahre nach der Naturkatastrophe, leben die Menschen dort unter erbärmlichen Bedingungen. Über dieses Thema sprach Andrea Kümpfbeck, stellvertretende Chefredakteurin der Augsburger Allgemeinen.

7. März 2020 | Libanon: Ein Rolls-Royce mit eckigen Reifen
(Elie Dacche)

7. April 2020 | Menschen auf Lesbos und weltweit Betroffene von Corona
Liebe Beter und Freunde von punkt7,
aufgrund der momentanen Situation ist es uns nicht möglich, uns zu einem gemeinsamen Gebet zu treffen. Wir hatten im April als Thema die Situation der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos geplant und laden Sie nun dazu ein, für die Menschen auf Lesbos und auch für alle durch den Coronavirus weltweit betroffenen Menschen zu beten. Wir glauben daran, dass Gott mit uns geht und wollen IHM diese Nöte anempfehlen. Lassen Sie uns das tun, indem wir gemeinsam, jede/r von zuhause aus - vielleicht auch zur gewohnten Zeit - diese Anliegen vor Gott bringen.
Seien Sie behütet! Verbunden mit Ihnen und Vielen im Gebet!
Ihr punkt7-Team

7. Mai 2020 | Menschen auf der Flucht
Liebe Beter und Freunde des ökumenischen Friedensgebets „punkt7“,
auch im Mai ist es uns aufgrund der momentanen Situation noch nicht möglich, uns zu einem gemeinsamen Gebet zu treffen. Wir wissen aber um die Wichtigkeit des Gebetes, besonders in diesen schwierigen Zeiten. Gemeinsames Beten stärkt uns und gibt uns Zuversicht und Mut zum Handeln.
Wir laden Sie deshalb dazu ein, weiter zu beten, diesmal besonders für die Menschen, die auf der Flucht sind oder in überfüllten Flüchtlinglagern ausharren müssen und am Leben verzweifeln und für die Menschen in Ostafrika, die von der Heuschreckenplage besonders betroffen sind.
Wir glauben daran, dass Gott mit uns geht, wir auf IHN vertrauen können. Lassen Sie uns gemeinsam, jede/r von zuhause aus - vielleicht auch zur gewohnten Zeit - diese Anliegen vor Gott bringen.
Seien Sie behütet!
Verbunden mit Ihnen und Vielen im Gebet!
Ihr punkt7-Team

7. Juni 2020 | Gemeinsam beten von zu Hause aus
Liebe Mitbeterinnen und Mitbeter,
auch am 07. Juni laden wir vom Vorbereitungsteam dazu ein, dass wir uns noch einmal aus der Entfernung zum Gebet um 19 Uhr vereinen.
Wir sind unendlich dankbar, dass bisher die Pandemie relativ glimpflich in unserem Land verlaufen ist, wollen dabei aber nicht die Verstorbenen, deren Angehörige und die Menschen vergessen, denen es aktuell nicht gut geht, aus welchem Grund auch immer.
Unser Augenmerk richten wir im Juni auf die Länder, die zurzeit besonders unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden haben. So steigen die Infektionszahlen z.B. in Südamerika und Indien derzeit weiterhin stark an, in den USA und Russland verharren sie auf sehr hohem Niveau. Wir vertrauen Gott alle Menschen an, die direkt oder indirekt durch Auswirkungen gesundheitlich und/oder wirtschaftlich in Not geraten.
Am 07. Juli 2020 planen wir, das gemeinsame Gebet in St. Anna wieder aufzunehmen.
Seien Sie behütet! Verbunden mit Ihnen und Vielen im Gebet!
Ihr punkt7-Team

7. Juli 2020 | Denkanstöße zur Diskriminierung
Die brutale Ermordung eines Afroamerikaners durch die US-Polizei hat selbst in Corona-Zeiten die Welt aufgerüttelt. Auch in anderen Ländern, auch in Deutschland geschieht Diskriminierung, oft ganz leise, aber doch verletzend.
Über dieses Thema sprach Dr. Margret Spohn, Leiterin des Büros für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg.

7. August 2020 | Multireligiöses Friedensgebet im Annahof
Am Vorabend zum Augsburger Friedensfest lud der Runde Tisch der Religionen gemeinsam mit punkt7 zum multireligiösen Friedensgebet ein. Den Vertreter*innen des christlichen, jüdischen, muslimischen, alevitischen, buddhistischen und jesidischen Glaubens in Augsburg ist der Wunsch nach Frieden gemeinsam. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat und sich Menschen unterschiedlicher Religionen von ihrem Glauben erzählen, sich gegenseitig stärken und respektieren, statt sich zu bekämpfen.Dieser Hoffnung wollen die Mitglieder des Runden Tisches der Religionen Ausdruck verleihen – in allen vertretenen Traditionen und Sprachen.

7. September 2020 | Unhaltbare Zustände um das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos
Das griechische Flüchtlingslager Moria befindet sich im Landesinneren der griechischen Insel Lesbos nahe dem Dorf Moria. 15.000 Menschen in Moria rufen um Hilfe. Aber sie haben das Gefühl, Europa hört weg. Denn eigentlich hat das Lager nur Platz für 3000 Menschen.
Seit mehreren Monaten ist das Flüchtlingslager zudem wegen einer Corona-Ausgangssperre abgeschnitten von der Außenwelt. Die Bewohner fürchten, vergessen zu werden.
Die Augsburger Ärztin Maria Möller war als Flüchtlingsmedizinerin vor Ort. Sie berichtete über ihre Erlebnisse und über die aktuelle Situation.

7. Oktober 2020 | Rassismus – eine Gefahr für die Demokratie
Der Rassismus in den USA, wie in vielen anderen Ländern, beunruhigt alle freiheitlich denkenden Menschen, auch bei uns. Über dieses Thema spricht Miriam Friedmann. Ihre Familie stammt aus Augsburg. Beide Großeltern und weitere Verwandten waren Opfer des Nationalsozialismus, ihre Eltern konnten fliehen. Sie selbst ist in den USA geboren und aufgewachsen. Sie ist Lehrerin und hat später in der Sozialarbeit für Flüchtlingshilfe (IRC) und für die Friedrich Ebert Stiftung UNO-Büro in New York gearbeitet. Seit 2001 lebt sie in Augsburg. Sie bemüht sich um Themen wie Antisemitismus und Rassismus sowie die vergessene Geschichte ihrer Familie – stellvertretend für so viele, die ein gleiches Schicksal hatten. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Josef Pröll hat sie diese Geschichte in dem Film „Die Stille schreit®“ dargestellt.

7. November 2020 | Zum Versagen stehen, schafft Heilung – 75 Jahre Stuttgarter Schuldbekenntnis
(Pfarrer i.R. Rüdiger Löbermann)

7. Dezember 2020 | Venezuela – eine vergessene Katastrophe
(Anton Stegmair, Leiter der Abteilung Weltkirche im Bistum)
 

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7. Januar 2021 | Brexit – Wir bleiben Freunde
(Jonathan Gilchrist aus Schottland, Evangelische Studentengemeinde Augsburg)

7. Februar 2021 | Vergessene humanitäre Krisen
(Adela Sanchez-Santos, Fini Prinz)

7. März 2021 | Kenia – Hilfe zur Selbsthilfe
(Dr. Tobias Lutz, Vorstand des Vereins Ubuntu e.V.)

7. April 2021 | Situation der Sinti und Roma
(Marcella Reinhardt, Vorsitzende des Regionalverbands Deutscher Sinti und Roma Schwaben e.V.)

7. Mai 2021 | Armenien – mitten im Trauma
(Sofya Sevoyan kommt aus Armenien und ist Tutorin der ESG Augsburg)

7. Juni 2021 | Missstände und Ausbeutung in Afrika - Kirche als ein heilsames Element
(Marlene Scholz)

7. Juli 2021 | Rumänien

7. August 2021 | Multireligiöses Friedensgebet im Annahof

7. September 2021 | Tansania
(Jens Colditz, Rektor des Diako)

7. Oktober 2021 | „Lasst uns nicht müde werden das Gute zu tun“
im Rahmen der Missio-Aktion zum Thema Senegal vom Runden Tisch der Religionen

7. November 2021 | Afghanistan

7. Dezember 2021 | Waffenexporte und Fluchtursachen 
(Christian Artner-Schedler, ehem. Referent bei Pax Christi)
 

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7. Januar 2022 | Ausgenutzt und abgeschoben - Kirche St. Anna
(Pfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer der Solidaritätsaktion Renovabis)

7. Februar 2022 | Libanon – ein Land zerfällt - Moritzkirche
Der Libanon erlebt eine Krise, die in der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Peter Forst ist Redakteur der Zeitschrift „Neue Stadt“ der Fokularbewegung. Er war einige Male im Libanon und wird einen Einblick in die Situation dieses Landes geben.

7. März 2022 | Brennpunkt Ukraine - Kirche St. Anna
Verbunden mit den Menschen in der Ukraine und mit allen mutigen Menschen in Russland möchten wir innehalten, gemeinsam trauern, beten und auf Frieden hoffen.

7. April 2022 | 19:00 Uhr Friedensgebet in der Moritzkirche
Noch immer herrscht Krieg in der Ukraine. Uns schockieren die Bilder, uns bewegt das Leid der Menschen, uns sorgt die Frage nach den weiteren Entwicklungen. Im Rahmen des punkt7-Friedensgebetes am Donnerstag, den 7. April, um 19 Uhr in der St. Moritz-Kirche in Augsburg bringen wir das Leid all derer, die in der Ukraine ausharren, die geflohen sind oder hier bei uns an den Auswirkungen des Krieges leiden, im Gebet vor Gott. Auch im Namen des evangelischen und katholischen Dekanats Augsburg laden wir herzlich dazu ein.

7. Mai 2022 | Ein Blick auf weltweite Konflikte und Krisen - Kirche St. Anna
Am Vorabend des 8. Mai, der im Jahr 1945 den 2. Weltkrieg in Europa beendete, denken wir an zahlreiche, nicht endende aktuelle Konflikte, Krisenherde und Kriegsschauplätze unserer Erde und deren globale Auswirkungen. Wir möchten das unendliche Leid von Millionen von Menschen gemeinsam vor Gott bringen und nicht aufhören, um Frieden zu beten und für Frieden zu leben.

7. Juni 2022 | 19:00 Uhr Eine der schwersten humanitären Krisen: DR Kongo - Moritzkirche
Eigentlich ist die Demokratische Republik (DR) Kongo ein reiches Land: Es verfügt über wertvolle Rohstoffe, große Süßwasserreserven und riesige tropische Regenwälder. Doch viele Jahrzehnte ausbeuterischer Kolonialherrschaft und anschließender Diktatur sowie darauffolgende Kriege haben dazu geführt, dass die DR Kongo heute bitterarm ist. Im Osten kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den kongolesischen Streitkräften und verschiedenen Rebellengruppen. Diese kämpfen um politischen Einfluss und den Zugang zu Rohstoffen. Die Menschen sind ständiger Gewalt schutzlos ausgesetzt, Kinder werden als Soldaten rekrutiert, Vergewaltigungen sind grausame Kriegswaffe.
Im Rahmen des Friedensgebetes punkt7 hat dazu Dr. Monika-Maria Wolff gesprochen. Sie hat selbst viele Jahre in der DR Kongo gelebt.

7. Juli 2022 | Zur humanitären Krise in Haiti - Kirche St. Anna
Schwere Naturkatastrohen und ihre Folgen, korrupte Machthaber, mangelnde Lebensmittel, Hungersnot, Obdachlosigkeit, kaum Zugang zu Bildung. Haiti ist zum ärmsten Land auf dem amerikanischen Kontinent geworden. Hinzu kommen kriminelle, gewalttätige Bänden, die immer wieder durch Waffengewalt, Entführungen, Vergewaltigungen und andere Gräueltaten Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreiten.
Im Rahmen des Friedensgebetes punkt7 wird dazu Rivka Althaus sprechen. Sie lebt seit vielen Jahren im Raum Augsburg und hat familiäre Wurzeln in Haiti.

7. August 2022 | Multireligiöses Friedensgebet - Rathausplatz

7. September 2022 | Nachfahren von jüdischen Naziopfern: „Trotz allem Unrecht – Wir gehören immer noch zusammen“ - Kirche St. Anna
Nachfahren von jüdischen Naziopfern fühlen sich immer noch oder wieder in Deutschland daheim. Zu diesem Thema spricht Michael Bernheim bei punkt7. Über seinen Großvater väterlicherseits hat er jüdische Wurzeln und arbeitet im Netzwerk der Nachfahren der Jüdischen Gemeinde Augsburg mit. Er ist in Augsburg geboren und aufgewachsen. Nach vielen Jahren in der Region Basel lebt er wieder hier.

7. Oktober 2022 | Risikoberuf Journalist*in - Moritzkirche
Die freie Meinungsäußerung, ohne die demokratische Gesellschaften nicht vorstellbar sind, hat weltweit einen zunehmend schweren Stand. Das gilt nicht nur für ferne Länder wie China, Russland oder die Türkei. Auch in Deutschland ist es für Journalist*innen mitunter ein risikoreiches Unterfangen, in aufgeheizter Stimmung zu recherchieren und zu berichten. Daniel Wirsching von der Augsburger Allgemeinen gibt einen Einblick in Entwicklungen, in denen sich oft eine grundsätzliche Zunahme von Intoleranz und Gewaltbereitschaft widerspiegeln.

7. November 2022 | Frieden schaffen mit Waffen? - Kirche St. Anna
Der Krieg in der Ukraine befindet sich im neunten Monat. Leistete Deutschland anfangs Unterstützung durch die berühmt gewordenen 5000 Helme, so liefert es nun im Verbund mit anderen Staaten immer wieder auch schwere Waffen in die Ukraine. Ist das alternativlos? Was bedeutet es, wenn Gewaltanwendung zunehmend als unumgehbar wahrgenommen wird?
Mit vielen anderen sehnen sich Christen und Christinnen nach dem Frieden. Von Jesus stammt das Gebot der Feindesliebe. Wie verträgt sich das zur Forderung zur Solidarität mit dem Überfallenen? Das sind quälende Fragen, die die Veranstalterinnen von punkt7 anlässlich der 40. Ökumenischen Friedensgekade gemeinsam mit der katholischen Friedensbewegung pax christi ins Gebet tragen wollen.

7. Dezember 2022 | Die Not von Kindern in vielen Teilen der Erde - Moritzkirche
Im Dezember beschäftigten wir uns mit der Situation der Kinder weltweit. Die Referentin ist Frau Irmgard Künz von UNICEF AG Augsburg (Leitung).
Sie berichtet über die Not von Kindern in vielen Teilen der Erde.

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7. Januar 2023 | Gerät die Welt aus den Fugen? Sturm auf das Capitol in Washington 2021 - St. Anna
Am 6. Januar 2021 stürmten hunderte Menschen das Kapitol der Vereinigten Staaten. Diesen Angriff auf den Kongress und die Demokratie in Amerika nimmt Referent Michael Bernheim vom punkt7-Team zum Anlass, auf die Brüche in unserer Gesellschaft hinzuweisen.

7. Februar 2023 | Somalia – Land ohne Hoffnung? - Moritzkirche
Somalia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, die Bevölkerung leidet nicht nur unter Gewalt und Chaos, sondern auch unter Hunger und Dürre. Seit 1991 herrscht Bürgerkrieg. Verschiedene Clans bekämpfen einander, es gibt seit über 30 Jahren keine funktionierende Regierung. Im Zuge der Spaltung ist es der radikal-islamistischen Bewegung Al-Shabaab gelungen, Kontrolle über Südsomalia zu bekommen.
Mohamed Ahmed Abdilaahi kommt aus Somalia und gibt einen kurzen Einblick über die aktuelle Situation in seiner Heimat.

7. März 2023 | Ein Jahr danach ... - St. Anna
Ein Jahr danach ... nach Beginn des skrupellosen Angriffskrieges auf ein Nachbarland mit Tod und Zerstörung. Gibt es für die Menschen, die in Russland leben, Wege, sich nicht an diesem Verbrechen zu beteiligen, sich der staatlichen Gewalt zu widersetzen? Die Diktatur erstickt und zerstört das Land und die Freiheit seiner Menschen. Ekaterina Keller stammt aus Moskau, lebt seit vielen Jahren in Augsburg und gibt persönliche Impulse.
Wir möchten für den Frieden in der Ukraine beten, für Freiheit in Russland und Versöhnung der beiden Völker, auch, wenn das momentan eine Utopie scheint.

7. April 2023 | Karfreitag - Moritzkirche
Am Karfreitag bringen wir als Christen und Christinnen im gemeinsamen Gebet unsere Klagen und alles, was die Welt und uns beschwert, vor das Kreuz.
Der Karfreitag fällt in diesem Jahr auf den 7. April. Die monatliche Gebetsinitiative punkt7 und der Arbeitskreis Spiritualität an der Moritzkirche gestalten an diesem Abend ein gemeinsames Gebet.
Es war herzlich eingeladen, dabei zu sein und eigene Anliegen mitzubringen.

7. Mai 2023 | Miteinander für Europa - St. Anna
Im Rahmen der Augsburger Europawochen* - Gebet für Europa
„Miteinander für Europa“ ist ein christliches Netzwerk zu dem über 200 Bewegungen und Gemeinschaften aus vielen Ländern Europas gehören. Die gemeinsame Vision: Ein Europa der Solidarität, des Friedens, der Versöhnung, der Gerechtigkeit, der Geschwisterlichkeit. Beim monatlichen Friedensgebet punkt7 berichtet Andrea Rösch, vom nationalen Leitungsteam dieses Netzwerkes, vom langen und nicht immer einfachen Weg dieses Miteinanders und von hoffnungsvollen Initiativen.
*augsburg.de/europawochen

7. Juni 2023 | Wir weigern uns Feinde zu sein - Moritzkirche
Kaum eine Region ist seit vielen Jahr immer wieder im Focus der Weltöffentlichkeit wie Israel-Palästina. Gerade diesen Mai hatte Israel 75 Jahre Staatsgründung gefeiert, während die Palästinenser*innen der Nakba - ihrer Vertreibung gedachten. Gerade für Deutsche ein schwieriger Balanceakt. In einem kurzen Impuls wird Christian Artner-Schedler, Dipl. Theologe und ehemaliger Friedensreferent bei pax christi Augsburg unsere Verantwortung in Blick nehmen und von seinen konkreten Erfahrungen vor Ort berichten.
Nachtrag: Herr Artner-Schedler hat uns seinen Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

7. Juli 2023 | "Hoffnung anpflanzen" - St. Anna
Abholzung, Mineralkonzerne, illegale Goldgräber, gigantische Sojapflanzungen, Rinderzucht. Ausbeutung, Zerstörung der Natur in Amazonien, verheerende Folgen für die Bevölkerung und das Klima.
Die Franziskanerinnen von Maria Stern leben und engagieren sich seit über 50 Jahren im Amazonasgebiet Juruti Pará, Brasilien. Schwester M. Iardete Amaral, z.Zt. im Mutterhaus in Augsburg, erzählt von den Wunden ihrer Heimat, aber auch von hoffnungsvollen Projekten.
Nachtrag: Sr. Deca hat uns den Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

7. August 2023 | Multireligiöses Friedensgebet auf dem Rathausplatz

7. September 2023 | Sudan - St. Anna
Am 15 April 2023 brach im Sudan ein Bürgerkrieg aus. Die Berichterstattung in den Medien löste viel Bestürzung aus. Es war ein neuer Ausbruch einer Jahrhunderte alten Spannung, die das ostafrikanische Land immer mehr an den Abgrund drängt. Die Ursachen der Gewalt im Sudan sind genauso verflochten wie das maßlose Leiden der Bevölkerung. Jegliche Aussicht auf Frieden ist unrealistisch. Aber für Gott ist nichts unmöglich. Deshalb wollen wir mit den Menschen im Sudan im Vertrauen auf Gott, Wache für den Frieden halten.
Vincent Semenou stammt aus Togo. Er wird uns einen Einblick in die leidvolle Situation des Sudans und der Menschen dort geben.

7. Oktober 2023 | Sorge um die Demokratie - Moritzkirche
Von Winston Churchill stammt das Bonmot, nach dem die Demokratie die schlechteste aller Regierungsformen sei – "abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.”  Der Konsens über diese Aussage bröckelt - weltweit, in Europa, in Deutschland. Nach einer aktuellen Umfrage halten unter den 18 bis 35-jährigen nur noch knapp über die Hälfte der Befragten die Demokratie für die beste Regierungsform.
Es ist - also auch in Deutschland - nicht mehr selbstverständlich, was es bedeutet, in einer Demokratie leben zu können, die ihren Bürgern und Bürgerinnen Freiheitsrechte garantieren kann. Es braucht das aktive Engagement. Christen und Christinnen glauben: Auch das Gebet ist wichtig für das demokratische und friedfertige Miteinander in unserem Land. Darüber referiert Thomas Hegner, Pfarrer von St. Anna und Mitglied des punkt7-Teams.

7. November 2023 | Brücken bauen in einer unsicheren Welt - St. Anna
Ängste vor den Folgen des Klimawandels, vor einem sozialen Abstieg und vor einer weiteren Zunahme kriegerischer Auseinandersetzungen prägen das Lebensgefühl vieler Menschen. Symptomatisch dafür sind der Rückzug ins Private oder in eine Gruppe Gleichgesinnter und eine höhere persönliche wie gesellschaftliche Bereitschaft zur Aggression.
Die bedrohlichen Konsequenzen der Strategie, das Bedürfnis nach Sicherheit vor allem durch rhetorische und materielle Aufrüstung zu befriedigen, stehen uns weltweit und beim Blick in unsere eigene Gesellschaft deutlich vor Augen.
Hildegard Wörz-Strauß von Pax Christi wird im Rahmen des Friedensgebetes andere Möglichkeiten erschließen, Lähmungen und Ängste zu überwinden, auf dass Christinnen und Christen sein können, wozu sie in Liebe zum Nächsten berufen sind: Brückenbauer:innen in einer zerrissenen Gesellschaft.

7. Dezember 2023 | Die Todesstrafe weltweit abschaffen - Moritzkirche
Punkt 7 beschäftigt sich im Dezember mit der Todesstrafe. In einigen Ländern werden Todesurteile immer noch gefällt und vollstreckt, teilweise auch für gewöhnliche Verbrechen und zum Teil auch bei Jugendlichen.
Cynthia Byrne von Amnesty International (AI) wird uns berichten, warum AI gegen die Todesstrafe ist, in welchen Ländern diese Strafe noch verhängt wird, aber auch welche Länder im letzten Jahr die unmenschliche Strafe aus den Gesetzbüchern gestrichen haben.

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7. Januar 2024 | Eritrea - ein hermetischer Polizeistaat - St. Anna
Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1993 wird das kleine Land am Roten Meer diktatorisch von Machthaber Isayas Afewerki beherrscht. Ein nicht endender Massenexodus gerade der jungen Bevölkerung ist die Folge - mittlerweile lebt ein Fünftel außerhalb.
Die Menschensrechtslage ist deprimierend, und obwohl sich fast 50% der Bevölkerung zu einer christlichen Konfession bekennen, erscheint das Land in einem Index zur Verfolgung von Christ*innen an vierter Stelle.
Auch in Augsburg leben zahlreiche Geflüchtete aus Eritrea. Menschen aus ihren Reihen werden einen Einblick geben in ihre persönliche Biographie, die Situation in dem Land und ihre Hoffnungen für ihre Heimat.

7. Februar 2024 | Zur Situation im Iran - Moritzkirche
Seit über 40 Jahren halten sich die Mullahs im Iran an der Macht. Im September 2022 war die Welt Zeugin des größten Aufstandes der iranischen Bevölkerung gegen die Herrschaft der Islamischen Regierung. Ein riesiger und langanhaltender Protest angezettelt von Frauen des Landes. Unverständlicherweise schwieg unsere feministisch orientierte Außenministerin lange zu den Entwicklungen während der Proteste. Wie geht es den Menschen im Iran heute nach dem Protest? Wie entwickelt sich die Lage der Frauen im Land? Im Rahmen von punkt7 gibt Pfarrerin Maral Zahed einen Einblick.

7. März 2024 | Die Not der Menschen in Kenia - St. Anna
Das Friedensgebet punkt7 beschäftigt sich mit der schwierigen Situation der Menschen in Kenia.
Die schon instabile Situation der Menschen in Kenia ist nach der Corona-Pandemie und die Unsicherheit weltweit unerträglich geworden. Hunger, Krankheiten, Arbeitslosigkeit , Korruption etc. prägen das Leben im Land.
Dr. Wolfgang Lutz vom Verein „Ubuntu e.V.“ berichtet über die allgemeine Situation in Kenia und konkret über den Stand ihrer hoffnungsvollen Projekte in Kasuna am Viktoriasee.

7. April 2024 | Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung in Augsburg und Deutschland - Moritzkirche
Seit der Legalisierung der Prostitution im Jahr 2002 ist Deutschland zum Hotspot der Prostitution geworden. Man nennt uns im Ausland „das Bordell Europas“. Die meisten Frauen, die in der Prostitution tätig sind, kommen aus armen Ländern in Osteuropa oder Afrika. Ein Großteil der Frauen prostituiert sich aus Zwang heraus.
Entweder ist es eine soziale Zwangslage, die sie zur Prostitution treibt, oder sie werden von Zuhältern oder Menschenhändlern dazu gezwungen. Auch in Augsburg ist das nicht anders. Pastor Klaus Engelmohr vom e.V. „AugsburgerInnen gegen Menschenhandel“ berichtet dazu.

7. Mai 2024 | Gebet für Europa, Zuhören als Weg zur Verständigung in Europa - St. Anna
Genau 20 Jahre ist es her, dass acht ostmitteleuropäische Länder der Europäischen Union beigetreten sind. Viele der Verheißungen von damals sind tiefer Ernüchterung gewichen. Das Problem zwischen Ost und West in Europa, so eine slowakische Journalistin, sei dabei nicht, dass wir uns nicht verstehen, sondern dass wir uns nicht mehr
mögen. Wenn das stimmt, dann gilt es, das beschädigte Vertrauen wiederherzustellen. Am Beispiel einer Reise nach Polen veranschaulicht Peter Forst, Redakteur des Magazins Neue Stadt, wie das aussehen kann.

7. Juni 2024 | Israel, Palästina und das Schweigen der Kirchen - Moritzkirche
Seit dem Überfall der Hamas auf Siedlungen an der Grenze zu Israel im vergangenen Herbst herrscht Krieg im Gazastreifen. Die Kampfhandlungen fordern seit Monaten ungezählte Opfer, vor allem unter der Zivilbevölkerung. Gleichermaßen hilflos wie ungläubig werden wir zu Zeugen nicht endender Gewalt und fortgesetzten Leidens. Die großen christlichen Kirchen schweigen. Dazu wird Pfarrer Hans Borchardt sprechen.
Nachtrag: Herr Borchardt hat uns seinen Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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