punkt7 – Augsburg betet für den Frieden

30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt

Angesichts weltweiter Krisen und Meldungen über Mord, Terror und Vertreibung ruft die Veranstaltungsreihe „punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ dazu auf, Menschen in Not solidarisch zur Seite zu stehen.

Am siebten jeden Monats, abends um sieben Uhr, lädt punkt7 ein zu 30 Minuten Information, Reflexion, Stille und Hinwendung zu Gott. Die ökumenischen Andachten in der Friedensstadt Augsburg finden abwechselnd in St. Anna und St. Moritz statt. Die Initiative wird getragen von den beiden Kirchengemeinden St. Anna und St. Moritz, sowie der evangelischen und katholischen Citykirchenarbeit und der Fokolar-Bewegung e.V.

 

Termine

Seit fast einem Jahr gehen Studierende auf die Straße. Sie demonstrieren für Rechtsstaatlichkeit und gegen Autoritarismus - friedlich. Lehrer, Landwirte, Juristen schlossen sich an. Ihr Einsatz für einen demokratischen Wandel in ihrem Land ist beeindruckend. Staatliche Kräfte üben immer mehr Druck aus. Am 7. Oktober möchten wir gemeinsam mit Nenad Živković, Pfarrer der Serbischen-Orthodoxen Kirche in Augsburg, dieses Land und seine Menschen vor Gott bringen.

Das Friedensgebet beschäftigt sich mit Palästina. Unsere Referentin ist Frau Lamia Simreen, eine Deutsch-Palästinenserin, die seit dem achten Lebensjahr in Deutschland lebt.
Ausgehend von persönlichen und familiären Erinnerungen und Erlebnissen wird Frau Simreen uns vor Augen führen, wie die Situation der dort lebenden Menschen momentan ist.

Der Wunsch nach Frieden ist allen Vertreter*innen des jüdischen, christlichen, muslimischen, alevitischen, buddhistischen und jezidischen Glaubens in Augsburg gemeinsam. Traditionell findet das multireligiöse Friedensgebet am Vorabend des Hohen Friedensfests statt. Der Runde Tisch der Religionen lädt mit dem monatlichen Friedensgebet punkt7 auf den Rathausplatz ein. In diesem Jahr soll einmal mehr betont werden: Religion darf nicht als Vorwand für Gewalt und Ungerechtigkeiten missbraucht werden.
Mit dem multireligiösen Friedensgebet soll die Hoffnung auf eine Welt gestärkt werden, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird. Die Hoffnung auf Frieden in unserer Stadt und weltweit soll Gestalt annehmen – in allen vertretenen Traditionen und Sprachen. (https://friedensfest-augsburg.de/programm/multireligioeses-friedensgebet/)

Frau Liesse Ebengo, die aus dem Kongo stammt und seit 16 Jahren in Deutschland lebt, sprach über den Krieg und die Situation der notleidenden Bevölkerung in ihrem Heimatland.

Die offenen Grenzen in Europa und die europäische Einigung ist für viele Menschen kein Zustand, über den sie nachdenken. Der Austausch mit anderen Europäern auch kaum. Dennoch das Eintreten für Europa und der Zusammenhalt in Europa schwinden. Was bedeutet Europa für uns? Was hat die Ukraine mit Europa zu tun? Bleibt Europa ein Experiment oder ist das unser Weg für den Frieden im Europäischen Kontinent? Darüber spricht Verena von Mutius-Bartholy, Stadträtin in Augsburg, für die das Projekt Europa eine Motivation für ihr politisches Engagement ist.
Das Gebet ist auch ein Veranstaltungspunkt der Augsburger Europawochen – Gebet für Europa (www.augsburg.de/europawochen).